Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 04.07.2012

Sehr straighter, in Sachen Inszenierung (nicht unbedingt in Sachen Story) schnörkelloser, gar nicht so actionreicher Spätachtziger-Actioner, der deutlich biografisch angelegt ist und sich typisch verhält für ein Newcomer-Featuring. Seagal wirkt nicht einmal so hilflos oder heillos überfordert wie oft beschrieben, er legt durchaus schon eine gewisse Präsenz an den Tag. Dass wir in dem Jahrzehnt schon so weit fortgeschritten sind, sieht man an der Routine und sehr gemäßigten Ausgeflipptheit, die für die 80er noch so charakteristisch war; viele Stunts, aber auch der Erzählfluss erinnern fast schon eher an die frühen 90er. Spektakuläres wie die klassischen Oneliner oder sonstigen großen Momente, für die der 80er-Actioner so verehrt wird, findet man hier kaum - dafür aber diese durchgehende Relaxtheit, die fast allen modernen Genrefilmen abgeht.

*weitere Informationen: siehe Profil

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