Alle Kurzkommentare


5

Angeblich mehr eine Parabel auf Drogensucht (?) als eine übermodernisierte Version des Vampirmythos. CRONOS hat zumindest die Karriere seines Regisseurs ins Rollen gebracht und ihn mit dem Kultdarsteller Ron Perlman zusammengeführt - eine lange und ergiebige Kooperation. Die Optik und die Designs zeigen schon mal auf, in welche Richtung sich die Karriere von Guillermo del Toro entwickeln sollte, den ich allerdings für etwas überbewertet halte mit seinen schwermütigen Horrorfantasy-Ergüssen. Auch CRONOS hat mich mit seinem Mix aus halbgaren, nicht immer gleich erkennbaren Hommages und den zu vielen Einflüssen nicht vom Hocker gerissen. Hammer Studios und Körperhorror: Wer diese Dinge mag, der bleibt vielleicht besser bei den Originalen und schenkt sich den bizarren mexikanischen Versuch, diese völlig unterschiedlichen Dinge miteinander zu vermengen.

6

Nettes kleines Erstlingswerk eines späteren Mainstream-Regisseurs. Eine interessante Geschichte und gute Schauspieler (auch Ron Perlman als Widerling ist zu sehen) untermauern Del Toros Debüt. Wahrlich kein Paukenschlag wie BLADE 2 oder HELLBOY aber für Genrefans durchaus ein Blick wert. Fazit: Kleine Story und große Wirkung. Es ist schon fazinierend, dass Regisseure bei ihren Erstlingen bessere Geschichten erzählen, als bei den Popcorn-Mainstreamstreifen, die sie später dann Studio-gebunden produzieren müssen, um die Geldbeutel zu füllen. Schon allein deswegen sollte Cronos jeder Filmfan gesehen haben.

5

Da hätte man mehr draus machen können: "Cronos" bietet eine grundsätzlich interessante Geschichte, krankt jedoch am schwachen Drehbuch, das das Potenzial des Stoffes nur ansatzweise ausreizt und den Plot zudem stellenweise unverständlich und konfus erscheinen lässt. So wirken viele Szenen ungeschickt hingeschludert oder auch schlichtweg überflüssig. Fazit: Dank der interessanten Ansätze noch Horror-Mittelmaß..

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