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Grelle Technicolor-Farben, eine 3D-Auswertung fürs Kino, ein Haifisch auf dem Plakat und eine Schatzsuche als Plot. Dieser Film hatte doch so gute Karten. Was lief trotzdem schief? Die erste halbe Stunde ist glatt verschenkt, weil sich die Goldsuchenden erst einmal ausgiebig von Flamenco-Darbietungen und Nachtclubmusik berieseln lassen, bevor sie endlich in See stechen. Unterwegs gibt es auch nur die üblichen Streitereien wegen Habgier und der Frage nach dem Anteil. Der Hai erweist sich als Gummiattrappe und bleibt ein absoluter Nebendarsteller, von ihm geht kaum eine Gefahr aus. Dafür sind die Szenen mit dem Sturm und dem ins Schiff sprudelnde Wasser nicht ganz so übel. Aus heutiger Sicht muss sich die kompetente Taucherin so einiges an Sprüchen und Übergriffen gefallen lassen. Eine altmodische Abenteuerromanze, bei der keine Abenteuerlust aufkommen will.