Review

It's a Monster Mash...


Nachdem mir der Vorgänger die Vor-Halloweenzeit und die originalen Bücher und noch eher die Serie dazu meine Kindheit versüßt haben, ließ ich „Goosebumps 2“ nicht lange links liegen... Dieses Mal geraten R.L. Stines Gruselgeschöpfe an Halloween außer Rand und Band. In einer komplett neuen Kleinstadt. Nahezu ohne die Besetzung des ersten Teils. Mit sehr wenig Jack Black. Das ist erstmal enttäuschend...

Die jugendliche Besetzung des Vorgängers war jetzt nicht legendär und charismatisch bis Kansas - aber als der Spuk zu Ende war, hatte man die Figuren schon irgendwie lieb gewonnen. Daher ist eine Komplettneubesetzung natürlich etwas schwer zu verstehen. Erst recht, wenn dieses Mal die Helden noch ein ganzes Stück jünger gemacht werden und noch generischer wirken als zuvor. Dazu gesellen sich dann noch Kritikpunkte, wie dass einige Szenen aus dem Vorgänger wiedergekaut wirken und dass das Finale sehr simpel und easy wortwörtlich eingefangen wird. Auf der Habenseite dagegen stehen etliche neue Monster (fiese Gummibärchen!), die natürlich saugut passende Jahreszeit und das weiterhin enorme Tempo im Sauseschritt. Langeweile kann da gar nicht aufkommen. Erst recht bei nur guten 80 Minuten Nettolaufzeit. Deswegen geht „Goosebumps 2: Haunted Halloween“ insgesamt klar, die Effekte sehen immer noch klasse aus, Stine selbst bekommt wieder einen Gastauftritt und Stephen King dieses Mal nicht ganz so viel Fett weg - aber man merkt ohne Frage Ermüdungserscheinungen. Viel Süßes, das Saure fehlt ein Stück. 

Fazit: nicht auf dem Niveau des Originals, leider zu wenig Jack Black und sehr generische Figuren - aber immer noch ein farbenfroher Halloweenpartyspass. Ok. Nichts Besonderes. Ganz, ganz schnell vergessen. 

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