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<![endif]-->Theoretisch offizieller, wieder von Win's Movie Productions in Auftrag gegebener Dritter Teil und Abschluss der Fight Back to School Reihe, in der im Gegensatz zu den beiden jeweils die Jahre zuvor die Kinokassen unsicher machenden Vorgängern diesmal der Weg von der Infiltration der Schule weg und so ein nahezu gänzlich neuer Weg gegangen ist. Verantwortlich für die zahlreichen Veränderungen ist, wie könnte es auch anders sein, der diesmalige Autor und Regisseur Wong Jing, der von Kollege Gordon Chan schlagfertig und mit vollen Händen übernimmt und sein eigenes Gebräu aus gegebenen und Zutaten eigenen Gusto strickt:

Mittlerweile mit seiner Man [ Sharla Cheung Man ] verheiratet, hat sich auch das sonstige Leben vom ehemaligen SDU - Spezialisten Chow Sing-chi [ Stephen Chow ] merklich beruhigt. Aufregung tritt erst wieder heran, als der Millionär Million Wong im Bett von einer Unbekannten beim Liebesspiel mit einem Eispickel ermordet wird, und Chow, der dem Toten wie ein Ei dem Anderen gleicht, an dessen Stelle treten und so incognito und undercover in dessen Umfeld ermitteln soll. Verdächtig sind vor allem die Ehefrau Judy Tong [ Anita Mui ] und sein bester und gleichzeitig zwielichtiger Freund Taior Lam [ Anthony Wong ] als Täterin bzw. Auftraggeber des brutalen Aktes. Unterstützt von seinem Vorgesetzten Officer Lai [ Leung Kar-yan ], Officer Chan [ Phillip Chan ] und Mans Cousin [ Nat Chan ] wagt sich Chow in die Offensive und das Villenheim des Schwerreichen.

Im Grunde bleibt von Teil I & II nur die Rolle des Chow und die seiner nunmehrigen Frau Man als Fundament sowie einiges an Referenzen gleich zu Beginn, der Sorte „I am Chow Sing-sing, you taught me Chemisty in the last movie.” nämlich über. Der Undercoverplot wird weiter, diesmal aber an einem gänzlich anderen Ort und unter gänzlich anderen Voraussetzungen entwickelt und formuliert; eine Idee, die durchaus bereits im Wongschen Schaffen Verwendung wie auch kürzlich erst im ripoff Truant Hero (1992) und fast parallel zum Starttermin auch in Millionaire Cop (1993) fand. Eine todsichere Formel des großen und lauten Vergnügens, in der getreu der Natur mit allerlei Missverständnissen, Verwirrungen, hanebüchenen Situationen und ebensolchen Ausreden und weiteren Verstrickungen gespielt und dies in einem nahezu ewigdauernden Reihum variiert wird.

Dergleichen Möglichkeiten bietet die hiesige Geschichte um den falschen Ehemann im so nicht mher wirklich trauten Hause natürlich auch, sind die Wagnisse und Peinlichkeiten am fremden Ort unter fremden Menschen ja schon vorprogrammiert und kommt das Private im Trubel noch hinzu. Vorhang auf für eine Reihe von Sitcom-lastigen und mit Slapstick der gröberen Art angeheiterten Sketchen, in der nicht wirklich Sinnvolles, aber eben der schnelle Lacher für das dafür allzeit bereite und extra angereiste Publikum serviert wird. Wie bei Wong zu erwarten, der hier eindeutig das Zepter und die Anweisungen führt, ist das Niveau nicht der Handlung, aber der Behandlung von Komik von eher niederen Wesen, oftmals offensiv unter die Gürtellinie zielend und wird mit diversen Körperflüssigkeiten, Flüchen, eindeutigen und eindeutig zweideutigen Anspielungen schon in pubertierender Art gewuchert. Ob Fremdgehen, Sperma im Gesicht, Sperma im Mund, Lesbenfantasien, Discotheken als bessere Swingerclubs, Orgien auf der Toilette, oder Rollenspiele im einstmals unschuldigen Schulmädchenlook; die Palette an Vorlieben, Fetischen und der Witz zur Auflockerung oder Verdeckung des Amourösen ist mit großen Abstand wesentlich mehr im Vordergrund vorhanden als wie weiland gewohnt.

Zugutehalten muss man, dass diesmal die Erzählung basierend auf einer Kopie bzw. Parodie von Basic Instinct (1992) dazu passt und das Umfeld zwischen Krimi und Thriller und eben dem Schwanken zwischen Albern und Ernst dafür durchaus geschaffen ist. Denn so richtig trauen kann man den möglichen Verdächtigen hier tatsächlich nicht, ist sowohl die Gattin Judy als auch der 'beste Freund' Taior jeweils ein sprunghafter Charakter von ständig wechselnden, niemals durchschaubaren Gemüt. Die Wechsel zwischen grobmotorisch psychischen Gags, schlichten Verkleiden im affektierten Stil – wozu besonders die 'Frisuren' von Taior zählen, der sich gerne mit dem Fuchs auf dem Kopf oder anderen Haarschmuck präsentiert – und die späteren Einschübe von Voyeurismus, Drohung, Erpressung und natürlich dem vorangegangenen Mord lassen aus der Inszenierung das Undurchschaubare mit anything goes - Attitüde erwachsen.

So richtig unbeschwert wie einst und nicht umsonst beim Publikum geliebt ist dieser Gang hinaus den bisherigen Sehgewohnheiten somit nicht, das Vergnügen trotz noch bekannter Zutaten wie eine längere gambling - Episode, diversen Haudraufklamaukereien auf dem Polizeirevier und den ständigen Gastauftritten von Altstar Nat Chan als sidekick zuweilen ein zweischneidiges, dadurch aber auch eigene Qualitäten erreichendes, tatsächlich durchaus cleveres Schwert.
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