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Beeindruckende Zusammenstellung von altem Filmmaterial, Interviews und Propaganda-Flyern, die Peter Jackson da für die BBC zu einer narrativen Doku gefertigt hat. Man hätte sich nur eventuell gewünscht, auch mal die neuseeländische Perspektive im Ersten Weltkrieg kurz geschildert zu bekommen. Mit der Eröffnung des Feuers im Zuge der Grabenkämpfe setzt auch die aufwendige Nachkolorierung und -vertonung der Bilder ein, wie man sie sich inzwischen von solchen Frontberichten wünscht. Es werden auch alle Aspekte des Soldatenseins angerissen: die kompakte Ausbildung, das naive, patriotische Hochgefühl zu Beginn, dann die Ernüchterung durch die Schrecken des Kriegs, Tod, Hunger, Läuse, Ratten, Wundbrand, Heimweh, die Leere "danach" und die schwierige Rückkehr ins zivile Leben. Schön auch, dass die Deutschen in keiner Weise dämonisiert sondern als "Spiegelbild" hingestellt werden.

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