Wenig spannend, wenig durchdacht…18.07.2025
Der Rahmen
Zoe lebt bei ihrem Stiefvater. Sie ist erwachsen, die Mutter tot, da nimmt sich der Mann schon mal die Stieftochter ins Bettchen…aber das reicht nicht, denn im Keller hat sich der gute Mann ein Folterstudio eingerichtet. Töchterchen hilft ihm, junge Damen nach Hause zu locken, die dort dann gequält und dem Selbstmord überlassen werden. So geht das eine Weile, zwar ermittelt ein Deputy, doch nicht er löst die Sache auf, sondern das letzte Opfer, das keinesfalls so wehrlos ist, wie es scheint…und endlich nimmt auch die Stieftochter allen Mut zusammen und wehrt sich gegen den Stiefvater…tja, wenn Frauen gemeinsame Sache machen, dann hat Mann da wenig gegen auszurichten
Gucken oder nicht?
Eher nicht, man wird enttäuscht.
Warum?
Der Film ist ohnehin von kurzer Laufzeit, schafft es aber, diese noch mit ein paar unnötigen Nebengeschichten wie der Irakkriegsvergangenheit der beiden Hauptdarsteller zu strecken und zu zähen. Ansonsten immer der gleiche Ablauf: Frau entführen, ans Bettgitter ketten, mit Elektroschocks drangsalieren. So richtig Folterkram wie zur Blüte der Torture-Filme ist das hier nicht. Man fragt sich, worauf der Film aus ist, denn er ist weder schockierend noch wirklich brutal noch spannend. Und die darstellerischen Leistungen sind ebenfalls nur Mittelmaß, so auch die Geschichte und das tumbe Verhalten des Polizisten. Dazu gesellen sich noch blöde Zufälle, schon komisch, wenn man in die einzige Bärenfall weit und breit tappt, die niemals so plaziert worden wäre, wenn man jemanden vom Eindringen ins Haus hätte abhalten wollen…aber ich schweife ab,
Die Note
Kurz ist er, der Film, leidlich spannend, am Ende fließt auch ein bißchen Blut, doch danach kommt noch eine Volte, die völlig dämlich ist und den letzten Rest Story zunichte macht…aus diesem Genre gibt es viel bessere Streifen, dieser ist nur eines, zumeist langweilig - 5/10.