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Bert I. Gordon kann es einfach nicht lassen mit den Riesenbiestern. Sein Spinnenfilm entpuppt sich als der kleine trashige Cousin von Jack Arnolds TARANTULA. Genau wie bei Arnold - und ganz charakteristisch für Gordon - kommen überwiegend lebende Tiere zum Einsatz. In jeder Sekunde merkt man, dass die Produktion auf eine jugendliche und von Monstern begeisterte Zielgruppe zugeschnitten ist, die es nicht weiter stört, wenn das Drehbuch gigantische Logiklöcher aufweist, die größer sind als das Ungeheuer selbst. Wie konnte z.B. die betäubte Spinne trotz ihrer immensen Ausmaße in die Turnhalle hinein transportiert werden? Wie können die Schüler der Highschool nur so unbekümmert um das schlafende Vieh herum tanzen und musizieren? Vom Spinnennetz, das eindeutig aus Seilen besteht (man sieht sogar die Knoten), ganz zu schweigen. Aber der Monstermüll macht Spaß und das Theremin, eines der genialsten Instrumente überhaupt, sorgt für schaurige Klänge.