Für einen Low-Budget Film erstaunlich gut gemacht! Low Budget? Ja, angeblich hat er 20 Millionen gekostet, aber der Hauptanteil dürfte für die Gagen draufgegangen sein. Von den Locations her habe ich keinen großen Aufwand entdecken können, zumeist spielt "Glass" in oder vor einer Psychatrie. In dieser sitzt der Titelheld bereits seit längerem, schon zu Beginn des Films werden auch Dunn und die Bestie gefasst und dorthin verbracht.
SPOILER:
In der ersten Stunde bezieht der Film seine Spannung daraus, ob Glass nun wirklich ein Wrack ist oder das nur spielt. Zum zweiten, ob die These der Psychaterin stimmt, die Superkräfte seien nur eingebildet. Danach kommt es zum Kampf zwischen den Widersachern, wobei Glass sich mit einer Seite verbündet. Zum Ende hin bietet der Film dann endlich auch ein wenig mehr Handlung. Alles wird zu einem großen Ganzen zusammengefügt und einige philosophische Fragen abgearbeitet.
Nein, besonders tiefgründig ist die Story nicht, überhaupt passiert auch nicht besonders viel über die gesamte Laufzeit, aber es ist erstaunlich, wie der Regisseur aus diesem Nichts einen superspannenden Thriller bastelt. Kamera und besonders die Toneffekte sind superb und erzeugen Gänsehaut.
Inhaltlich mager, aber handwerklich top - spannender Thriller!