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9

Also ich kann die mäßigen Beurteilungen meiner Kollegen nicht verstehen.Ich habe den Film zum ersten Mal auf Arte im französischen Original gesehen und war begeistert.  "Romance X" schildert die sexuelle Unzufriedenheit einer jungen Frau,die von ihrem Freund im Bett vernachlässigt wird. Zugegeben wirkt der Film im Gesamteindruck etwas zu dick aufgetragen,doch er ist wunderbar intensiv (schon allein die Fesselszene mit dem Schuldirektor), direkt und intelligent. Die Dialoge sind kühl und emotionslos, hier geht es schließlich nicht um Liebe, sondern nur um Sex. 9/10 Punkte

5

Bevor "Romance" im Jahre 2000 bei uns in Deutschland in die (Programm-)Kinos kam, wurde er im Rahmen von diversen Filmfestivals als Skandalfilm "gepriesen". Es heißt, die Sex-Szenen in "Romance" seien echt. Aus diesem Grund sah ich mir den Film an und war enttäuscht. Allerdings war nach Breillats Erstling "Ein Mädchen" aus den 70er Jahren auch hier nichts anderes außer einer zähen Selbstreflexion über weibliche Begierde zu erwarten. Für Pornografie ist der Film zu bedeutungsschwanger, für Philosophie zu langweilig, so befriedigt der Film in keinster Weise das Publikum. Selbst "Intimacy" war besser als dieser pseudo-metaphysische Erotikfilm.

3

Der typische Breillat-Film: Pornograpische Szenen werden mit pseudo-phylosophischen Geplapper gerechtfertigt, welches dem Zuschauer nach ´ner Weile dermaßen auf den Sack geht, das man auch wenn man wollte keinen Spaß an den Sex-Szenen haben kann. Der ganze Film ist kalt; es kommt überhaupt keine Atmosphäre, keine Erotik auf. Auch wenn dies Breillats Absicht war, so macht dieser Film überhaupt keinen Spaß.

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