Für mich ist dieser Film deshalb so gut, weil er Aussagekräftig in Bezug auf das Leben ist.
Geben wir es doch zu: Wir wollen doch alle friedlich miteinander auskommen. Und wie sieht die Realität aus? Überall herrscht Krieg, Terror und Gewalt, womit wir uns gegenseitig fertig machen.
In The Beach haben junge Leute die Chance, ihr Leben von neuem aufzubauen. Sie bilden auf einer Insel, weitab von jeglicher Zivilisation, eine Gemeinschaft.
Sie haben die Möglichkeit, wovon unendlich viele nur träumen können:
Auf einer unsagbar schönen Insel, noch mal von vorne anfangen. Ohne irgendwelche Zwänge, aber auch ohne den bequemen zivilisierten Schnickschnack, ein Leben mit Gleichgesinnten friedlich genießen.
Aber....
...auch hier kommen sie nicht aus ihrer Haut heraus.
Bald schon zanken sie sich. Die große tolle Gemeinschaft geht kaputt.
Da sind nun diese jungen Leute im „Paradies“ gelandet, könnten, mit ihrem Wissen über die „andere alte Welt“, alles total anders angehen und aufbauen.
Und was machen sie daraus? Die Menschen fallen wieder in ihre Gewohnheiten (Egoismus, Habsucht, Stolz, Arroganz, Neid, Rachsucht, Eifersucht usw) zuück..
So ist nun mal der Mensch.
Durch seine Charaktereigenschaften kann er nie wirklich friedlich leben.
Das ist die Hauptaussage ,die uns dieser Film mitteilen will.
Ach ja...erwähnen möchte ich doch noch die Szene, in der Richard (DiCaprio) träumt er wäre die Hauptfigur in einem Game.
Diese Szene zählt für mich zu den grottenschlechtesten Szenen, die ich jemals in Filmen zu sehen bekam!!!
Sie war absolut unnötig und sah zudem noch total Sch... aus.
Schade, der Film wäre sonst Hammergeil gewesen. So ist er nur noch gut.
Deshalb von mir, statt einer 10 /10, nur noch eine 8 / 10.