Review

Wenn der Film anfängt, guckt einen das Tiberius Logo an und man ahnt schon wie der Film wird. Er ist jetzt nicht total schlecht, aber Spannung kommt auch nicht auf. Manche Szenen haben gute Ansätze laufen dann aber ins Leere. 

Ein Film über Polizeigewalt, Rassismus und Selbstjustiz. Ein schwarzer Jugendlicher fährt Auto, wird von der Polizei angehalten und unschuldig erschossen. Dann geht es in dem Film darum, wie die Täter und die Opfer, in dem Fall die Eltern, diese Tat verarbeiten.

Aus Amerika hört man ja leider regelmäßig, dass gerade Menschen mit dunkler Hautfarbe Opfer von Polizeigewalt werden. Das ist hier das Grundthema. In dem doch eher ruhigen Film, wird anschließend gezeigt wie die Täter ihre Tat verarbeiten und wie die Eltern des Jungen mit dem Verlust umgehen. Der Film geht dabei nicht besonders in die Tiefe. Die Gefühle und durch die Tat entstehenden Probleme, werden angedeutet aber nicht wirklich emotional weiter ausgearbeitet. Daher läuft der Film so vor sich hin und wenn minimal man sich minimal informiert hat, weiß man auch schon wie er ausgehen wird. Es ist ein trauriger Film, der durch die blaßen Charaktere einen allerdings nicht ans Herz geht. Nun macht der Film nicht wirklich Spaß und man denkt sich das es wieder Zeitverschwendung war. So guckt man ihn sich an und vergisst ihn auch genauso schnell wieder. John Cusack spielt hier nur in einer kleinen Nebenrolle mit, wobei er eigentlich zu mehr fähig ist. 

Alles in allem kann man gut weiterleben wenn man ihn nicht guckt und sich einem anderen Film zuwendet. 

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