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Unanschaubares Amateur-Machwerk vom einschlägig bekannten Donald Farmer. Wer schon "Cannibal Hookers", "Vampire Cop" oder "Savage Vengeance" nur noch grausam fand, der wird hier vor neue Herausforderungen gestellt. Abermals haben die Kosten vermutlich null Dollar betragen, die Drehzeit dürfte sich nicht länger wie auf zwei oder drei Tage belaufen haben. 

Gespart wurde primär an der Handlung, denn eine solche gibt es schlichtweg keine. Gezeigt wird sowas wie der Tag einer Prostituierten im Hood und auch irgendwelche Snuff-Filmer mit Tiermasken kommen drin vor. Mehr interessiert nicht, denn erneut wurden nur bewegte Bilder produziert, die im Zusammenhang keinen Sinn ergeben, nicht mal im Ansatz qualitativ hochwertigem Filmeschaffen entsprechen und selbst bei einer Dauer von nur 70 Minuten eine echte Geduldsprobe darstellen. 

Rockt zumindest der Titel noch das Haus, so wurde auch beim Splatter die nächste Sparmaßnahme umgesetzt. Einmal zersägt die Lady einen Kopf (übel getrickst!), das andere Mal hält sie sich einpaar Eingeweide an den Körper hin. Für zwei Minuten wird der Film zudem zum "Last House on Dead End Street"-Wannabe, wobei zwischen dem Original und HWAHS ganze Welten liegen. 

Farmer legte 1986 mit dem ähnlich schlechten "Demon Queen" sein Debüt hin und scheint seit dem nicht viel dazu gelernt zu haben. Auch hier ist der Style sowas von home made, so dass man HWAHS nur mit der Vorspultaste ertragen kann, um dem Debakel etwas auf die Sprünge zu helfen. Keine Spannung, nichts Verstörendes, selbst für Amateur-Maßstäbe unterirdisch! 

Punkteminimum! 

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