Review

Ein paar Ganoven rauben einer Bank 300.000 Dollar. Sie lassen es so aussehen, als ob Sartana der Kopf dahinter sei. Kurzer Hand wird auf ihn ein Kopfgeld ausgesetzt, das sich viele Kopfgeldjäger sichern wollen.

Während er sich gegen diese verteidigt, versucht Sartana herauszubekommen, wer seinen guten Namen in den Dreck gezogen und ihn als Sündenbock hinstellen will.

Meinung:

Der erste Sartana Film war ein durchaus ordentlicher Western mit einer Menge Blei und einem saucoolen Gianni Garko in der Hauptrolle. Trotzdem hatte er so seine Längen.

Der zweite der fünf Teile behält vor allem zwei Sachen bei: Gianni Garko, der Sartana dieses Mal gefühlt noch cooler mimt und einige kernige Shootouts.

Gerade die Horde an Widersachern, die Sartana in Poker City wegballert (und sprengt), darf äusserst unterhaltsam über den Jordan treten. Aber auch beim Rest gibt es Western-Action, die sich sehen lassen kann. Nie so düster und deftig, wie in manchen Klassikern des Italowesterns, aber immer ordentlich inszeniert.

Was den Unterhaltungswert aber in die Höhe treibt, sind nicht nur das hohe Tempo und die durchaus spannende Suche nach dem Übeltäter, sondern vor allem einige kernige One-Liner und Sprüche, die schon in der italienischen Originalfassung für so einige Schmunzler sorgen. Immer mittendrin Sartana, der definitiv ganz oben in Sachen Coolness mitspielt und einfach Stil hat. Ganz zu schweigen von Klaus Kinskis Hot Dead, der einfach eine schön weirde Nebenfigur ist, der guten Kameraarbeit und dem sehr eingängigen und teils urigen Score. So macht das Western-Genre Spaß. 

Kurzum:

Hochunterhaltsamer Western mit Humor, bleihaltiger Luft und einem saucoolen Helden

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