"Hier fällt einem das Frühstück aus dem Gesicht ..."
Der Streifen beginnt mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen und einem hervorragenden Soundtrack. Diese sehr schöne Musik begleitet den Film bis zu seinem Ende und bildet manchmal einen krassen Kontrast zu den gezeigten Unmenschlichkeiten.
Unmenschlichkeiten gibt es hier zuhauf ... wir befinden uns ja auch in einem Kannibalenfilm aus den 70ern und wissen, auf was wir uns hier einlassen.
Die Storyline ist interessant strukturiert. Die erste Hälfte des Filmes zeigt die Suche nach einem verschollenen Filmteam. Nach 45 Minuten werden die Filmrollen des Teams gefunden und in New York analysiert. Nun erfahren auch wir, was den Menschen im Dschungel zugestoßen ist und warum.
Die Erzählart ab der Hälfte des Kannibalenfilmes erinnert an BLAIR WITCH und ist deswegen sehr interessant. Man sieht die Crew durch den Dschungel wandern und "Dinge tun", auf die ich hier besser nicht eingehe ...
Fazit:
Der Film ist ein Schocker unter den Kannibalenfilmen! Berüchtigt sind seine extremen Gewaltszenen, die recht unangenehm wirken und einen regelrecht betroffen machen.
Der Streifen ist zugleich Unterhaltungsfilm als auch Medienschelte gegen die "Sensationslust und Sensationsgier der Fernsehanstalten".
Aber ... da er minutenlang gezeigten Tiernuff der widerlichsten Sorte beinhaltet, ist er in seiner Kritik "Kläger und Angeklagter" zugleich.
Ein Film, der die Sensationslüsternheit anprangert und ihr selbst Nahrung hierfür gibt!
Nur für extrem starke Nerven geeignet!