Miles Morales ist ein Teenager, der gerne Stickers innerhalb New Yorks verteilt und Grafite mit seinem Onkel macht. Als eines Tages er von einer radioaktiven Spinne gebissen wird, erhält er die Fähigkeiten sich unsichtbar zu machen und Stromstöße auszuüben. Spider-Man (Peter Paker) möchte diesen unterstützen und ihm beibringen, wie es ist, Spider-Man zu sein und seine Fähigkeiten kontrollieren zu können. Bei einem Kampf zwischen Peter und dem Kingpin stirbt Peter. Trotzdem bekommt Miles einen Mentor in Form eines älter gewordenen Peter Pakers aus einer anderen Dimension. Miles, Peter und andere Spider-Man aus anderen Dimensionen müssen den Kingpin aufhalten und alle müssen in ihre richtige Dimension.
Spider-Man: A New Universe das Animationsgenre und das Superheldengenre stark verändert. Der Film sieht wie ein Comic aus und spielt damit. Wenn Miles zu Spider-Man wird, sieht man seine Gedanken auch in Form von Sprechblasen und seine Geräusche, die er macht, werden ebenfalls wie in einem Comic schriftlich dargestellt. Es gibt im Film zwei Bösewichte in Form einer weiblichen Doc Ock und Kingpin. Beide haben in dem Film nicht viel zu tun, es wird sich eher auf Miles und dem alten Peter konzentriert. Die beiden passen perfekt zusammen und dass Miles nicht sofort alles kann, macht auch Sinn. Wie auch in den anderen MCU Spider-Man Filmen bekommt auch hier der Hauptcharakter einen Mentor und muss nicht alles selber herausfinden. Kingpin wird hier sehr groß und dick dargestellt, was nicht realistisch aussieht, aber zeigen soll, wie stark er im Kontrast zu den anderen Charakteren ist. Sein Motiv ist nachvollziehbar, aber es ist nichts Neues, was man noch nie wo anderes gesehen hat. William Dafoes Charaktere in Beyond: Two Souls hat eins zu eins die gleiche Motivation wie Kingpin in diesem Film. An einigen Stellen am Anfang zieht sich der Film ein wenig, aber ansonsten unterhält der Film die ganze Zeit. Die anderen Spider-Man sind sehr kreativ dargestellt und führt zu den witzigsten Szenen im Film. Im Vergleich mit anderen Marvel Filmen ist dieser zwar auch witzig, aber hält mit seinen Gags eher zurück.
Ich persönlich finde die Realverfilmungen besser, aber das bedeutet nicht, dass dieser hier schlecht ist. Der Vorteil an diesem Film ist, dass man Szenen kreieren kann, die man so in einem Realfilm nicht machen kann. Es wird sich hier kreativ ausgelebt und die Kampfszenen sind gut inszeniert.
9/10