Review

Gleich vorweg zu erwähnen ist, dass Filmkritien heutzutage keine Kritiken im Sinne von Kunstbewertung mehr sein können, sondern lediglich die eigene Bewertung eines empfundenen Gefühls während einer Darstellung, welche mit Kunst absolut Nichts mehr am Hut hat.

Damit habe ich mich abgefunden. Dies gilt für Hollywood-Produktionen, als auch für B-, C-, D-, oder mittlerweileie sogar G-Produktionen. Sei's drum.

Kunst ist für mich Ausdruck. Man erkennt Etwas für sich selbst, über das es sich lohnt, sich Gedanken zu machen. Diese Gedanken interpretiert man und zieht Schlüsse.

Auch bei der Filmkunst war es so. Dies existiert nicht mehr. Heutzutage sieht man einen Streifen zwecks Unterhaltung, eine Serie als Tagesbeschäftitung.

"The Bad Man" muss leider herhalten, um meine vorherigen Zeilen zu rechtfertigen.

Als Junge wollte ich selbst Filme drehen, das war Mitte der 90er. Ich habe es auch mit der Kamera meiner Vater versucht. Ich war ein Jugendlicher.

Doch Produzenten oder Script-Autoren von beispielsweise "The Bad Man" haben keine Interesse mehr daran, Film als Kunst zu sehen oder Kunst durch Film auszudrücken.

Zum betreffenden Film selbst: Wahrscheinlich in zwei Wochen abgedreht, keine Handlung, keine Interpretationsmöglichkeiten, keine Folgerungen daraus möglich.

"Dumm und Dümmer" war unterhaltsamer als die erste Hälfte von "The Bad Man". Ich erkannte keine Handlung, keine Unterhaltung und auch empfand auch die Filmkunst als solche "vergewaltigt", obwohl man mit dem Begriff "Vergewaltigung" mehr als umsichtig umgehen sollte.

Zusammengefasst ist dieser Film Schrott, wird trotzdem von Prime angeboten. Deppen wie ich sind neugierig, doch die Enttäuschung erfolgt prompt.

Es gibt kein Handlung welche es zu beschreiben gilt. Dummheit, Einfältigkeit und Befriedigung in einer freien Mittagsstunde haben durch "The Bad Man" ihren Höhepunkt gefunden. Einen Höhepunkt, es gibt Schlimmere.

FAZIT: Kein Film, ein womöglich intentierter Ausdruck kommt nicht in Erscheinung. Dumm.

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