Obwohl bereits das Meiste über Beyond the Limits gesagt worden ist, möchte ich noch ein paar Worte über dieses Werk verlieren.
Zunächst zum Aufbau, welcher relativ einfach ist: wir haben eine Rahmenhandlung und zwei Hauptgeschichten, welche innerhalb dieser Rahmenhandlung erzählt werden. Bei der ersten Geschichte handelt es sich (wie bereits in anderen Reviews genannt) um eine Gangsterstory. Nun ja... diese ist zwar einigermaßen annehmbar in Szene gesetzt worden, trotzdem sollte Ittenbach dieses Genre Regisseuren wie Tarantino überlassen. Aber sei es drum, die Handlung setzt ja sowieso mit dem Auftreten von Mortimer fast komplett aus. Ab dieser Stelle geht es bloß noch darum, dass Jimmie, seine Gangsterfreunde und deren Frauen an Stühlen gefesselt darauf warten, dass Mortimer einem nach dem anderen schön blutig massakriert. Nach dem ganzen Blutbad gibt es noch so etwas wie eine "Aufklärung" und wir können gleich zur nächsten Geschichte springen.
Hier machen wir eine Reise ins Mittelalter.
Die zweite Geschichte beginnt zwar recht interessant, verliert aber nach der Verbrennung des "Ketzers" zu schnell an Fahrt und konzentriert sich zu sehr auf die (langweilige) Liebesgeschichte von Dennis und Annabelle. Das Ende lässt sich schon bald vorhersehen, und die immer wieder eingefügten Splatterszenen helfen dem Film auch nicht wirklich weiter.
Der absolute Tiefpunkt ist aber mit der Höllensequenz erreicht. Die Darstellung der Hölle (oder zumindest sowas ähnlichem) ist absolut missraten (billigste Computeranimation!).
Na ja..... so richtig wollte mich Beyond the Limits nicht überzeugen. Sicherlich handelt es sich hierbei um keinen totalen Flop, aber es wurde viel Potential verschenkt. Durch seine zahlreichen und sehr gut inszenierten Splatter/Gore- Szenen bleiben zum Schluß aber noch irgendwo 5 oder 6 Punkte.