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BEYOND THE LIMITS, Olaf Ittenbachs neuester Streifen ist ein Episodenfilm, der durch das Sakrileg „Eternal Heart“ zusammengehalten wird. Ein Friedhofsverwalter erzählt zwei Geschichten: Zum einen, einen Mafia-Großputz, in dem gefoltert und gemordet wird was das Zeug hält - ein herrlich brutales Kammerspiel und zum anderen eine Mittelalter-Saga, die die düstersten Vorstellungen, die unsereins vom Mittelalter hat, bestätigt.

Nachdem Premutos – Der gefallene Engel noch reichlichst amateurhafter Splatter war, merkt man bei BEYOND THE LIMITS eine glatte Steigerung an. Weder Schauspieler noch die FX wirken amateurhaft, sondern richtig gut. Wie der Titel schon sagt, hier geht’s an Brutalität und Ekelfaktor wahrhaft an die Grenzen des guten Geschmacks. Hier ist auch nix lustig. Der Film und seine Inhalte sind durchaus ernsthaft – obwohl viel Splatter und Gore gezeigt wird.

Der Film ist jeden zu empfehlen, der auf ernsten Splatter steht. Menschen, die keinen widerstandsfähigen Magen haben sollten lieber Abstand davon nehmen. Er ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch (oder gerade deshalb) gebe ich ihm 8 von 10 Punkten.

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