Oh mein Gott!!! Was lässt Olaf Ittenbach hier bloß wieder auf uns los? Lieferte er mit „Legion of the Dead“ noch einen recht unterhaltsamen Streifen ab, fällt er bei „Beyond the Limits“ wieder in Premutos Zeiten zurück. Wirklich schade! Storymäßig ist der Film nicht schlecht allerdings hätte man aus der Story viel mehr machen können. Der Film besteht aus 2 Episoden. Die erste präsentiert sich als blutige Mafiastory und die zweite spielt zur Zeit der Inquisition. Beide Episoden haben nur eine Gemeinsamkeit nämlich eine Reliquie das so genannte „Herz von Beliar“ Luzifers Sohn. Weiterhin erwartet den Zuschauer in der zweiten Hälfte noch eine total dumpfe peinliche Liebesstory, die überhaupt nicht ins Gesamtbild passt und einfach nur mit aller Gewalt hineingestopft wirkt! Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt: Gewalt. Was wäre ein Ittenbach Film ohne massig sinnlose, übertriebene und vollkommen unpassend eingebrachter Gewalt (z. B. Gefangennahme des Priesters)? Wahrscheinlich besser oder nicht von Ittenbach! Es gibt auch kaum weitere Handlung außer sinnlosem Geschnetzel, was sehr an Premutos Zeiten erinnert auch tiefsinnige und gute Dialoge bleiben dem Zuschauer verwährt in der ersten Hälfte zumindest. Die Dialoge in der ersten Episode bestehen größtenteils aus Schimpfwörtern die sich auf Grundschulniveau befinden wie Pissbacke oder ähnliche. In der zweiten Episode hingegen bessern sich Sprachniveau und Art der Dialoge.
Allerdings sind teilweise nicht nur die Dialoge und die Gewalt unangebracht sondern auch so manch anderes wie der Kung-Fu-Kampfstil des Helden in der Inquisitions-Geschichte. Hallo??? Kung-Fu zur Zeit der Inquisition? In anderen Teilen der Welt ja, aber nicht in Europa.
Keine schlechte Idee waren allerdings die Kamerafahrten in der Mafiastory, wenn sie doch nur nicht so in Massen auftreten würden! Aber man kann ja nicht nur meckern „Beyond the Limits“ bietet überzeugende Schauspieler und eine interessante Story. Wer auch „L. o. t. D.“ gesehen hat, wird einige bekannte Gesichter wieder sehen. Auch die Szene in der Hölle ist nicht zu verachten.
Fazit: Ein typischer Ittenbach viel Gemansche sonst nicht viel Neues. Leistete er mit Legion of the Dead noch gute Arbeit, fällt er mit Beyond... wieder um Welten zurück. Aufgrund der oben genannten Kritikpunkte nur 3/10 möglichen Punkten.