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Da Ashleigh (Elle Fanning) übers Wochenende nach Manhattan muss, um einen depressiven Arthouse-Regisseur (Liev Schreiber) zu interviewen, schließt sich Freund & Yardley-College-Student Gatsby (Timothée Chalamet) ihr an, in der Hoffnung, mit ihr einige schöne Stunden im Big Apple zu verleben. Doch sobald sich ihre Wege getrennt haben, ist es wie verhext. Immer kommt was dazwischen & so spazieren bzw. hetzen beide ohneeinander (jedoch nicht allein) durch die verregnete Stadt.

Ein angenehm unaufgeregtes Spätwerk von Woody Allen, wenig originell, eher ein Remix diverser Motive, die sein Schaffen immer schon begleiteten. Und so kann man hier den Abenteuern eines melancholischen Jünglings & eines aufgeweckten, jedoch arg naiven Fräuleins beiwohnen, die sich mit schrägen Bekanntschaften herumschlagen müssen & in allerlei skurrile Situationen geraten.

Der Film fließt entspannt dahin, vieles ist amüsant, manches auch etwas befremdlich. Große Überraschungen bleiben aus, für ein paar Kleine ist allerdings gesorgt, bevor die Geschichte auf sehr gelungene Weise ausklingt. Leichte Kost, von der spielfreudigen Cast (in Nebenrollen u. a. Rebecca Hall, Selena Gomez & Jude Law) souverän über die Runden gebracht. Sehr schön.

7,5/10

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