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Shaw Brothers Genreklassiker, der wohl eher unter dem AT FIVE FINGERS OF DEATH bekannt ist und damit besonders in Amerika - veröffentlicht von Warner Bros - für Furore sorgte, und auch in Deutschland erst der 2te Martial Arts Film im Kino war; kurz bevor Bruce Lee die Welt veränderte.
Film ist mehr oder minder eine nonstop Aneinanderreihung von Kampfszenen, der rote Faden besteht aus der Konkurrenz zwischen 2 Kampfschulen, die beide ein Turnier gewinnen möchten, wobei die eine durchweg mit unsauberen Mitteln arbeitet.
Heutzutage ist die Geschichte fast schon wieder originell, trotzdem das jeder gegen jeden etwas eintönig, was vor allem daran liegt, dass es erst gegen Ende richtig intensiv wird.
Da glühen die Hände wortwörtlich, werden auch schon mal Schädel gespalten und Augäpfel entrissen [ auch akustische Wiederbelebung später in KILL BILL ].
Die Handlung ist zum Glück nicht ganz so dünn wie oben angedeutet, vor allem den Nebendarstellern wird auch noch genügend Platz eingeräumt und die Geschichte entwickelt sich kontinuierlich durch die Personen. Besetzung ist gut, besonders Lo Lieh scheint als ZHAO - DER UNBESIEGBARE [ dt. Titel ] hervor, der Sound sitzt und grossartige Längen tun sich nicht auf. Anfänglich wird teils zuviel [ und schlecht ] gesungen, Lo Lieh muss sich nämlich zwischen 2 Frauen entscheiden, und die eine verdient ihr Geld als Sängerin und hat einige Auftritte.
Die Kämpfe sind durchweg ansehnlich, einige Bewegungen kommen etwas ungelenk und steif herüber, und für Puristen wird auch zuviel gesprungen, hat aber nicht gestört.

Sicherlich nicht der beste Kung Fu Film aller Zeiten, aber doch handwerklich stilsicher und griffig inszeniertes Werk, dessen Ansehen durchaus lohnt.

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