Review

Eine Galerieassistentin findet die hinterlassenen Kunstwerke eines mysteriösen Malers, deren neue Besitzer bald höchst kunstvoll inszenierte Tode sterben...

Dan Giltoy hat bislang sowohl Anspruchsvolles (THE FALL, NIGHTCRAWLER) als auch Trash (FREEJACK, KONG) geschrieben, hier versucht er nun, beides in einem Film zu vereinen – eine Kunstmarktsatire, die sich langsam mit einem Horrorfilm vermischt.

Doch der satirische Aspekt hat keinerlei Biss, hier hat THE SQUARE von 2017 eine bislang unerreichte Benchmark gesetzt. Der Horrorteil hat mit dem „Evil Artist“ und seinen Killer-Kunstwerken eine richtig interessante Idee und auch ein paar gelungene Szenen, wird aber zugunsten zu vieler Einzelgeschichten vernachlässigt.

Offenbar wussten auch die Schauspieler nicht so recht, wo es langgeht und bewegen sich zwischen lustvollem Chargieren (Gyllenhaal, Collette) und dramatischem Ernst (Russo, Ashton), nur John Malkovich findet in seinen kurzen Auftritten eine amüsante Balance. Ein reinrassiger Horrorfilm wäre hier willkommener gewesen – gerne sogar als Franchise.

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