In einer fensterlosen, bunkerartigen Anlage wachsen die Waisenmädchen Vivien und Sophie zusammen mit einigen anderen Mädchen von der Außenwelt isoliert auf. Die Luft soll giftig sein, heißt es. Und da sie von guten Eltern adoptiert werden wollen, ist Disziplin und Gehorsam notwendig. Doch Sophie und Vivien entdecken die Wahrheit.
Ein kleiner Sci-Fi-Thriller, der sehr bodenständig daherkommt und auch fast ausschließlich in den Räumen und Gängen der Anlage spielt. Die Sets sind dabei konsequenterweise recht eintönig, denn Ablenkung in Form von Kunst oder einfach schönen Dingen ist bei der Erziehung "reiner" Mädchen natürlich nicht erwünscht.
Die Suche nach der Wahrheit ist recht spannend geraten, was aber vor allem an den sympathischen Hauptfiguren liegt und dass wir Zusehenden genausowenig wissen, was hinter all dem steckt. Dass in der Geschichte nicht alles logisch ist oder bis ins Detail erklärt wird, ist auszuhalten, denn mehr Hintergründe als die vorhandenen Andeutungen hätte das Geheimnis und damit auch die Spannung kaputt gemacht.
Und dieses Geheimnis ist schon recht fies. Allerdings reiht sich dieser Streifen damit auch in die Reihe jener Filme ein, die man nur ein zweites Mal sichtet, um mehr Details wahrzunehmen, den ähnlich wie bei The Sixth Sense oder The Others ist die eigentlich Spannung nach einmaliger Sichtung passé, wenn die Katze aus dem Sack ist sozusagen. Dazu möchte ich aber anmerken, dass Level 16 freilich zu keiner Zeit die Qualität der beiden genannten Werke erreicht.
Guter kleiner Thriller, spannend, mit kleinem Budget realisiert. Kann man gut sehen, muss aber nicht in die Sammlung.