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2019 war wohl das Jahr der eigenwilligen Interpretationen des Falls Sharon Tate, sieh auch Tarantinos ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD. Das Ganze als gängigen Geisterspukhorror und Home Invasion Thriller mit sämtlichen Genreklischees und einem völlig von den realen Ereignissen unterschiedlichen Ausgang zu erzählen, das ist ebenso haarsträubend wie fragwürdig. Auch die philosophische Komponente des Films, die Frage nach einem vorgeschriebenen und unausweichlichen Schicksal - ganz ähnlich wie einst in IRREVERSIBLE, wirkt sehr bemüht. Hillary Duff ist als hochschwangeres, hysterisches Starlet mit allzu konkreten Vorahnungen bestenfalls mittelmäßig und auch Lydia Hearst, die großartig sein kann, glänzt hier nicht. Regisseur Daniel Farrands, der inzwischen von True Crime wohl besessen ist (THE MURDER OF NICOLE BROWN SIMPSON) sollte lieber bei Dokus über Filmreihen bleiben.

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