Bei Brian Yuznas Regie-Debüt handelt es sich um eine plakative, groteske Satire auf die "High Society" im Speziellen und die US-amerikanische Gesellschaft im Allgemeinen, die im Gewand eines heftigen Mutations-Ekel-Horrorfilms daherkommt und es trotz aller satirischen Elemente schafft, den Spannungsbogen kontinuierlich bis zum großartigen Finale zu spannen, bei dem Spezialeffekt-Künstler Screaming Mad George dann so richtig auf die Kacke hauen darf und mit den Körpern der Protagonisten allerlei hochgradig eklige, faszinierende Mutationen anstellt, dass es eine wahre Freude ist.
Die degenerierte Gesellschaft versucht, die Jugend entweder zu einem Teil von sich zu machen oder, wenn das nicht gelingt, alles Leben aus ihr zu saugen und zu zerstören - was in eindrucksvollen Bildern gezeigt wird, die auf großer Leinwand im 3001-Kino im Rahmen der "Bizarre Cinema"-Reihe sehen zu können mich richtiggehend in den Kinosessel gedrückt hat. Das Grundprinzip der Geschichte erinnert mich übrigens stark an "Invasion Of The Body Snatchers", mit dem Unterschied, dass bei "Society" der sozialkritische Aspekt wesentlich ausgeprägter und deutlicher ist.