Review

Eine Gesellschaftssatire der Reagan- Amtszeit, verpackt in harte Action, was will man mehr ?
Kurz zur Story: Der Polizist Murphy stirb vermeintlich bei einem Einsatz und wird als RoboCop „wiedergeboren“ und beginnt ein Rachefeldzug.

Nun wie oben schon angeschnitten ist der Film sowohl Satire, als auch Action.
Es sind ein paar Seitenhiebe auf das Konsumverhalten, die Medien und die Politik der Reagan- Amtszeit, höher, größer und besser.
Man bemerkt es besonders bei den Werbespots im Film, den Nachrichten Sendungen und der immer gewalttätigeren Gesellschaft.
Aber schon an RoboCops riesigen Gegner (ED 209) und dass die Polizei nicht gegen die großen Bosse ankommt, da sie die Polizei gekauft haben.
Also ein typischer Paul Verhoeven Film, da er ja immer gesellschaftssatirische Sachen einbaut.
Man muss den Film auch öfters sehen um alles zufinden, vor allem die satirischen Sprüche (guckt ihn auf englisch) und Plakate.

Die Darsteller überzeugen, OK Peter Weller muss nicht viel ausdrücken.
Aber schon die Tatsache, dass er dieses schwere Kostüm trägt und es aussieht als würde es nicht stören, ist eine Erwähnung wert, da er pro Drehtag ca. 1,5 Liter Wasser ausschwitzte, in dem ca. 40 Grad heißen Kostüm.
Nancy Allen überzeugt als seine Partnerin und auch Kurtwood Smith überzeugt als Bösewicht.

Die Spezialeffekte von Phil Tippett sind sehr gut und recht blutig, trotz des kleinen Budgets.
So gibt es blutige Ein- und Ausschusswunden, Murphy der in Stücke geschossen wird und natürlich den Typen im Büro.
Natürlich nicht zu vergessen, das RoboCop Kostüm, was wie ich finde sehr gut rüber kommt.

Die düstere Musik untermalt alles hervorragend und ist immer stimmig.

Fazit: Wer mit so wenig Geld, einen so soliden Film machen kann, verdient 10 Punkt

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