Review

Der Science Fiction-Klassiker von Paul Verhoeven aus dem Jahr 1987.

Story:
Detroit in nicht allzuferner Zukunft - Verbrechen regiert die Straßen. Die Polizei, kontrolliert vom Konzern OCP, ist so gut wie machtlos und immer wieder sterben Polizisten. Alex Murphy (Peter Weller) wird von einem relativ ruhigen Viertel ins Zentrum versezt. Zusammen mit seiner neuen Partnerin Lewis (Nancy Allen) geht er auf Streife und verfolgt schon bald eine Verbrecherbande in eine stillgelegte Fabrik, wo er auf brutalste Weise (im DC) erschossen wird. Jetzt wittert die OCP ihre Chance, schnappt sich seinen Leichnam und verwandelt ihn in "Robocop", eine Maschine, die ohne Rast für Recht und Ordnung sorgen soll.

Paul Verhoeven schaffte es, einen knallharten Actioner mit Medienkritik zu inszenieren, der auch heute noch beeindrucken kann. Auch die eine oder andere sentimentale Szene (die nicht gelöschten Erinnerungen Murphy's) sind enthalten und fügen sich gut in den Film ein. Neben den wirklich brutalen Actionszenen (so was gibt's ja heutzutage nicht mehr wirklich) kann vor allem die Gesellschaftskritik beeindrucken, die die Sensationsgeilheit der Medien sehr gekonnt anprangert. Auch die Werbespots sind richtig cool geworden und könnten durchaus in ähnlicher Form im amerikanischen Fernsehen laufen (Nukem...)

Tricktechnisch merkt man dem Film sein alter (immerhin fast 20 Jahre) natürlich an, die verwendete Stop-Motion-Technik wirkt doch etwas veraltet, war zum damaligen Zeitpunkt aber sehr beeindruckend. Davon abgesehen gibt's aber nichts zu meckern, höchsten manche Szenen nehmen etwas das Tempo aus dem Film und sind meiner Meinung nach auch nicht wirklich notwendig.

Fazit: Knallharter Science Fiction-Actioner mit Gesellschaftskritik, der auch heute noch begeistern kann. Am besten den DC besorgen, dann hat man den Film in der ultimativen Version.

8 von 10 Punkten

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