Polizist Murphy wird von ein paar Verbrechern getötet, doch die Entwickler eines "Robocop-Programms" flicken ihn wieder zusammen und machen in so zu einem mechanischen, unbesiegbaren Polizisten und planen auch noch mehr von diesen Robocops herzustellen. Doch Murphy beginnt sich an seine Vergangenheit zu erinnern, was dazu führt, dass er auf seine "Mörder und Schöpfer" losgeht und letzten Endes tötet.
Die Story ist sicherlich nicht schlecht und alles andere als durchschnittlich. Robocop liefert durchaus spannenden, interessanten, innovativen und einzigartigen Stoff, der leider zum Ende hin ins Vorhersehbare und Klischeehafte abrutscht. Ab der zweiten Hälfte ist wirklich alles vorhersehbar, weil die Handlung geradlinig auf das Ende und den Sieg des Robocops zuläuft.
Das Thema der menschlichen Maschine wurde überraschend tiefsinnig behandelt und der Roboter stark charakterisiert.
Die anderen Figuten sind leider nicht so stark konstruiert, die Robocop-Entwickler sind sehr klischeehafte, skrupellose und kapitalistische Ganoven.
Die Gewaltdarstellungen sind sehr heftig und die Effekte wirken aufgrund des Alters des rund 20 Jahre alten Films recht billig. Mit "Stirb langsam" oder "Terminator" kann der Film bei weitem nicht mithalten.
Die Zukunftskritik am "Maschinen-Zeitalter" kommt ziemlich gut rüber. Die Filmmusik wirkt hektisch und nervt.
Die Darsteller sind größtenteils schwach, sodass man dem Film auch hier, wie bei den Effekten sein Budget anmerkt.
Zusammenfassend ist Robocop ein Kultfilm mit starker und visionärer Handlung, dem man sein Budget und sein Alter leider vor allem bei den schlechten Darstellern und bei den Effekten anmerkt. Zur zweiten Hälfte hin wird der Film vorhersehbar und hat kaum noch überraschende Wendungen, weswegen er mit "Stirb langsam" oder "Terminator" nicht mithalten kann.