Review

Die ersten 25 Minuten ist der Film richtig richtig gut, um dann, beginnend mit einem uninspirierenden Erklärbärmonolog in endlosen Verfolgungen ohne rechten Storyhintergrund - die gefühlt allein des Gewaltexzesses wegen bestehen - zu versanden und letztlich in seinen Logiklücken unterzugehen. Dabei verkommt der Mittelteil nach spätestens 10 Minuten zur puren Langeweile.
Was mir zudem bitter aufstößt, dass der Film kurzsichtige Revolte und recht billige Mordlust mit „Gottes Gericht“ in eine Schublade steckt. Das hätte man detailierter und differenzierter rüberbringen müssen, damit das irgendwie logisch ist. Der Film verkommt somit letztlich zu einem simplen Symbolismus mit einer komisch fanatischen Stoßrichtung. Dabei wäre das eigentlich ein Punkt. Die Symboliken passen im Grunde, sind sogar echt interessant. Aber sie sind nach dem starken Beginn, einfach in eine sehr schmalspurig bis dümmlich zusammengeschusterten Story eingewoben. Hier hätte eine ausgereiftere Handlung alles ins positive Wandeln können. Wirklich Schade!

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