Review

Nach fünf Jahren gab es dann och einen Teil der Kammern-Reihe, natürlich wieder mit Gordon Liu und etwa auf dem gleichen Niveau wie der zweite Teil.


Der von seiner Mutter im Kung-Fu ausgebildete Fang macht seinen Eltern und Brüdern nur Ärger. Egal wo er auch ist, sei es die Schule oder öffentliche Plätze. Fang ist arrogant, aber dennoch der beste im Kung-Fu, was er manche Leute auch spüren lässt. Als er mal wieder über die Stränge schlägt, bringt seine Mutter ihn mit seinen zwei Brüdern ins Shaolin-Kloster.
Dort soll er unter der Obhut von Meister San-Te (Gordon Liu) mal ordentlich erzogen werden und seine Kampfkünste weiter ausgebessert werden. Doch wie Fang nun mal ist, macht er auch dort Unsinn. Er verlässt heimlich das Kloster und landet in einem Fest des Gouverneurs, der sich auffallend für das Kloster und die Kammern interessiert. Er manipuliert Fang so, dass dieser ihm alles verrät und sogar gegen San-Te aufstachelt...


Nun gut, auch dieser Film aus dem Hause Shaw Brothers kann natürlich nicht die Qualität des Vorgängers erreichen. Aber er bleibt auf einem Niveau wie schon der zweite Teil, auch wenn der Hauptdarsteller doch zum leichten Overacting neigt, was schon ein wenig nervt. Teilweise verhält er sich wie ein kleines Kind, was nach einiger Zeit schon recht anstrengend zu schauen ist. Immerhin hat man hier wieder Gordon Liu in seiner Hauptrolle als Mönch San-Te, damit ist man endlich wieder näher am Original heran.

Aber sonst gibt es nicht viel neues. Auch hier wurden die Kammern zurückgenommen, es dreht sich erst mal mehr um den jungen Fang und sein kindisches Verhalten. Ab und zu provoziert er immer mal wieder San-Te, der ihm dann aber zeigt, dass es noch ein weiter Weg zum Kung-Fu Meister ist.

Die Kampfsequenzen sind auch hier wieder sehenswert, besonders wenn Gordon Liu in ihnen involviert ist. Und wie man es schon vermuten kann, auch hier gibt es natürlich ein Finale, welches mich dann aber doch nicht so ganz überzeugt hat. Mir hätte ein etwas dominanterer Endgegner besser gefallen. Zwar gibt es hier den Gouverneur, doch ist dieser geht im Finale auch ein wenig unter, wenn sich bald 100 Man bekriegen.


Fazit: Man bekommt hier die gewohnte Shaw Brothers Ware. Zwar ist der Film kein Überfilm, dennoch auch noch weit entfernt von sogenannter 08/15-Ware. Wenn man nicht mehr ganz so viel erwartet, bekommt man einen Film, der niveaumäßig dem zweiten in nichts nach steht. Solide Kost halt.

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