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Schade: Ich hätte lieber viel mehr von der reiferen Alicia Silverstone gesehen, die sich nun als ernsthafte Schauspielerin versucht. Die erste halbe Stunde von THE LODGE macht noch Hoffnung, danach fällt alles auseinander. Ohne brauchbare Erklärung wird der Papa fortgeschickt und quasi aus der Gleichung gestrichen. Es werden ähnliche Fehler wie bei MIDSOMMAR begangen, denn auch hier haben sich die Macher anscheinend in ein paar Bildkompositionen verliebt, drosseln jedoch das Erzähltempo ins unerträglich Langsame. Verstörende Momente liegen dadurch Ewigkeiten auseinander. Es ist auch nicht hilfreich, wenn Szenen aus den um etliche Klassen besseren THE THING von John Carpenter gezeigt werden, denn dadurch stinkt dieser Paranoia-Psychomist in Eis und Schnee nur noch mehr. Ein guter Film hätte hier Gefühle wie Anspannung und Terror vermittelt. THE LODGE vermittelt bloß eine dumpfe Leere.
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