Nachdem ein Ninja in einem Golfclub randaliert hat, fährt sein sterbender Geist in die Telefontechnikerin und Aerobic-Trainerin Christie, die sich fortan vom Gedanken an Rache getrieben die Polizisten vorknöpft, die den Ninja zur Strecke gebracht haben.
Der Plot ist so hanebüchen wie der Rest des Films und wie beim Vorgänger übernahm Sam Firstenberg die Regie. Der dritte Teil der losen Anthologie ist ein recht abstruser Haufen Quark, wobei die wenig spannende Geschichte nicht das größte Problem dieser Cannon-Produktion ist.
Ist die Idee auch nett, dem Ganzen noch eine mystische Komponente zu verpassen, die Umsetzung ist einfach nur lächerlich geraten. Der Besessenheits-Eyeliner, das Anbiedern mal beim Exorzisten, mal bei Poltergeist. Lässt das Szenario nur noch kruder wirken, genauso wie die Unentschlossenheit der Hauptfigur bezüglich ihrer Einstellung hinsichtlich der Cops. Deren Vertreter Billy muss nur ein paar mal arschig werden und schon hat er sie. Wobei der Kerl eigentlich immer arschig ist, genauso wie so ziemlich jede andere Figur hier. Oder unsympathisch oder doof. Was Christie an Billy letztlich so ansprechend findet, das bleibt ebenso im Dunkeln wie die ganze Motivation des bösen Ninjas. Egal, seine völlig abstrusen Fähigkeiten lenken von jeder Logik ab. Gleiches gilt für Christies Bestrahlung durch den heimischen Arcade-Automaten. Aber irgendwann fragt man sich hier besser nicht mehr, was das alles soll.
Auch die Action ist eher sparsam, wenig spektakulär oder hart. Sho Kosugi ist wie in den Vorgängern wieder dabei, wieder in einer neuen Rolle und mit einem Tsuba als recht bescheuerter Augenklappe ausgestattet.
Verzichtbarer dritter Teil der Reihe um irgendwas mit Ninjas, dem völlig das Gespür für Atmosphäre, sympathische Figuren und, was am schwersten wiegt, unterhaltsame Action abgeht. Herrschen tut hier mal gar nichts, dafür langweilen und das trotz vieler absurder Szenen und der unfreiwilligen Komik. Einer der Cannon-Filme, die aber nicht mal unter diesem Gesichtspunkt Spaß machen.