5
Die ersten paar Minuten, in denen der böse Ninja-Auftragskiller links und rechts Leute meuchelt mit allem, was ihm an Mordwerkzeugen in die Hände fällt, und auch noch übermenschliche Kräfte offenbart, sind der Hammer! Vermutlich wurde das absurde Computerspiel "Ninja Golf" hiervon inspiriert, hihi. Leider kann der Cannon-Film, obwohl er auch danach noch trashig genug bleibt, dieses hohe Tempo nicht lange durchhalten und schaltet anschließend 2 Gänge runter, droht beinahe in Romanzen, Seifenoper und Aerobic-Tanzeinlagen zu versumpfen. Von FLASHDANCE bis hin zu DER EXORZIST wurde alles verwurstet, was den Machern offenbar gerade so in den Sinn kam. Doch Eastern in den Westen zu verlegen und mit mystischen Elementen aufzupeppen, das ist z.B. einem John Carpenter bald darauf mit BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA wesentlich besser gelungen. Bizarrer Abschied von Cannons "Ninja-Trilogie".
7
Herrschaft der Ninja ist ein netter Film, kann leider Rückkehr der Ninja nicht toppen. Die Handlung ist grober Unfug, etwas zwischen Poltergeist (Bettszene) und Exorcist (Seilszene mit asiatischem Priester). Die Handlung von einem Ninja-Geist der sich in einer Frau verstekt und sich an seinen Mördern rächt kann zu keiner einzige Sekunde punkten, dafür gibt es solide Action mit einigen derben Szenen, dem Auftakt wo der Ninja zersiebt wird oder das Ende, wo der Ninja einige Male abgestochen wird. Leider kann der Film nicht die Erwartungen erfüllen, ist ansehnlich, aber kein Highlight.
0
Die ganze Triologie taugt zu gar nix. Hat Firstenberg noch mit American Ninja 1 & 2 halbwegs passable Actioner geschaffen, will hier aber so gar nicht der Funke zünden. Auch ein Sho Kosugi kann da nichts mehr reissen. Der Mann hat zwar gute Kampfaction zu bieten, aber der ganze Charme des Films ist unterste Schublade. Obwohl ich früher Ninjafilme sehr gut fand, werde ich bei diesen doch eher enttäuscht! 2/10 Punkte