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Nachdem Robocop von Regisseur Paul Verhoeven sehr erfolgreich war, trotz eines hohen Gewalt Grades, lag es an Irvin Kershner die Fortsetzung abzuliefern. Jener Mann, der unter anderem das formidable Mittelteil der ersten Star Wars Trilogie abgeliefert hat. 


Die Firma Omni Consumer Products (OCP) hat die Stadt Detroit im Würgegriff. Sie hat einen Polizistenstreik angezettelt und versucht, die Stadtverwaltung zu übernehmen, um die alte Stadt abzureißen und eine neue an ihre Stelle zu setzen. Nur wenige Polizisten tun noch ihren Dienst, darunter auch RoboCop und seine Partnerin Anne Lewis. Bedingt durch die Abwesenheit einer schlagkräftigen Polizeitruppe breitet sich das organisierte Verbrechen in Form der Drogenbande von Cain ungehindert aus. Diese sorgt für die rasante Verbreitung der neuen, stark abhängig machenden Designerdroge „Nuke“. RoboCop nimmt daher alleine den Kampf gegen die Bande auf....


Obwohl Robocop 2 einige Markenzeichen wie zum Beispiel die zynischen Ansätze enthält, welche Teil eins auszeichneten, kann Teil zwei nicht an das Niveau des Vorgängers anschließen.

Vor allem das eher schwache Drehbuch macht den Film zu schaffen und fokussiert sich zu wenig auf die eigentliche Story, welche zugegebenermaßen aber auch keine Bäume ausreißt. 


Immerhin ist die Action gut gemacht und auch in Sachen Spezialeffekte kann sich Robocop 2 sehen lassen. Dazu kehren die alle entscheidenden Darsteller zurück und Peter Weller zeigt, warum er bis heute die Rolle des Polizisten aus Stahl und Chrom am besten gemeistert hat.

So ist das Endergebnis eine von jenen Fortsetzungen der Kategorie solide, auch wenn der Vorgänger zu keinem Zeitpunkt erreicht wird. 6 Punkte immerhin. 

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