Jaja, solche Filme guckt nicht jeder: Bei "Cinemania" - den ich nur im Rahmen eines Seminars zu sehen bekam (und auf den ich sonst wahrscheinlich gar nicht aufmerksam geworden wäre) - geht es um New Yorker Filmfreaks, die Tage lang von einer Kamera bei ihrem Filmgenuss begleitet wurden. Das Ganze ist natürlich eine Dokumentation und wer mit selbigen überhaupt nichts anfangen kann, der sollte es lassen.
Die Doku lohnt aber dennoch, da sie sich wirklich nur um 5 äußerst spleenige Filmfreaks und New York dreht und deren Alltag sowohl ironisierend als auch lebensecht dargestellt wird. Wie in einem Spielfilm könnten die Figuren nicht unterschiedlicher sein und sind allesamt durch und durch skurrile Gestalten: die leicht aufbrausende Roberta und der jüdische "summa cum Laude" Magister-Philosoph seien hier nur genannt.
An alle Filmfans da draußen: guckt euch diesen Film an, welcher Beispiel dafür ist, wie das Leben aussieht, wenn wirklich nur der Film/die Filme im Mittelpunkt stehen. Äußerst sehenswert!!!