Review

Von Albert Pyun bin ich ja einiges gewohnt! Aber hier hat selbst er seinen absoluten Tiefpunkt erreicht. Naja, eigentlich teilt sich „Omega Doom“ diese zweifelhafte Ehre mit „Ticker“.

Ein Cyborg gerät in eine Fehde zweier Roboterbanden. Was für eine packende Geschichte!
Als Drehort hat sich Pyun den wohl östlichsten Teil im Osten Europas ausgesucht, an dem kein Stein mehr auf dem anderen steht. In diesen Ruinen irrt nun Rutger Hauer wie ein Schlafwandler 75 Minuten lang umher und labert Dünnschiss. Wie tief warst du da gesunken, Rutger! 1996 war wohl einfach nicht sein Jahr. Wahrscheinlich brauchte er das Geld. Anders kann ich mir seine Mitwirkung nicht erklären. Die anderen bekannten Pyun-Hackfressen wie Norbert Weisser oder Tina Coté sind ja immer zur Stelle, wenn der Trash-Meister ruft.

Vielleicht lag es am Budget, vielleicht aber auch einfach an mangelnder Lust (die man so heute nur von Steven Seagal kennt), dass selbst die spärlichen Actionszenen mächtig in den Sand gesetzt wurden. Wenn Omega Doom sein Plastikschwert auspackt, bestimmen lediglich billigste Lichteffekte die Szene, bevor der Gegner wie ein nasser Sack aus den Latschen kippt.

Fazit:
Für einen Hartz-IV-Tagessatz gedreht, gehört „Omega Doom“ für mich in die Top-Ten der schlechtesten Filme aller Zeiten! 1/10 Punkten.

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