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Mit „Waterboy“ schaffte Komiker Adam Sandler den Durchbruch und so wurde der Film zum erfolgreichsten Film 1998 nach Titanic. Die witzig-sympatische Deppen-Komödie spielte in den USA 155 Millionen Dollar ein – bei einem Budget von 23 Mio. Dollar.

Die Story ist natürlich rund um Amerikas Lieblingssportart ausgelegt. Die Depp-wird-Held-Geschichte ist zwar nicht allzu neu, hat aber einige nette Ideen, die von Regisseur Frank Coraci („In 80 Tagen um die Welt“) amüsant umgesetzt wurden.

Adam Sandler passt natürlich perfekt in die Rolle des trotteligen, aber sympathischen Außenseiters Bobby Boucher, der Probleme mit der Liebe, dem Job und vorallem seiner „Mama“ hat.
Man kann im Film den typischen „american dream“ erkennnen. Nur steigt die Person vom Wasserträger zum gefeierten Footballstar auf, findet nebenbei sein privates Glück und die Anerkennung der Mitmenschen.

Im deutschen wird Sandler von „Supa-Richie“ gesprochen. Das ist eigentlich ganz witzig, nur an manchen Stellen ist man von dem halb-deutsch-halb-türkendeutsch Gelaber genervt. Die meisten Gags zünden auch, wobei man den Humor durchaus in die Kategorie PROLL stecken darf.

Neben dem tollen Sandler kann vorallem Kathy Bates als Bobby´s Mom glänzen. Auch Henry Winkler kommt als schizophrener Footballcoach unglaublich sympathisch und nett herüber. Die durchweg tollen Darsteller geben der Komödie das gewisse Etwas.

Fazit:
Irrwitzige Sportkomödie mit überzeugenden Darstellern und einer witzigen Story rund um die typisch-amerikanische Sportart. Die Charaktere und ihre Probleme kommen toll rüber und auch der Großteil der Gags sitzt. Zu unrecht unterschätzt, sorgt der gute alte Proll-Humor zusammen mit der netten Story für beste Unterhaltung.

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