Review

Julia Roberts lässt mehrere Männer bei der Hochzeit am Altar stehen, da sie sich nicht traut zu heiraten und Reporter Richard Gere veröffentlicht diese Geschichte in der Zeitung, worüber sich Roberts schriftlich beschwert, wodurch Gere entlassen wird und daraufhin Roberts aufsucht um den Wahrheitsgehalt seiner Story zu beweisen, wobei sich die beiden inneinander verlieben.
Die Story ist absolut billig und kitschig, wahrscheinlich war man davon ausgegangen, dass der Film ein riesiger Erfolg wird, wenn man die beiden Hauptdarsteller von Pretty woman übernimmt. Dem ist aber nicht so, denn während Pretty woman noch einen Ansatz von Humor hatte und die Charaktere  einen Ansatz von Tiefe besaßen, ist dieser Film unglaublich flach geworden. Nachdem die beiden sich also näher gekommen sind wartet der Zuschauer nur noch auf die, für Liebes-Filme übliche Katastrophe. Die trifft dann auch ein, als Roberts am Altar erneut wegläuft. Spannung, oder wenigstens Interesse können dennoch nicht aufgebaut werden, da der Zuschauer schon seit der ersten Minute wusste, dass die beiden doch noch zusammenkommen, da der komplette Film 0815 und nach Schema F gestrickt ist.
Die Charaktere sind ebenso schlampig und lächerlich. Gere kann sich zwischen dem harten Casanova und dem gefühlvollen Frauenversteher nicht so recht entscheiden und warum Julia Roborts Angst hat zu Heiraten, geht auch nicht aus dem Film hervor.
Lustig ist der Film leider auch nicht (Außer die Stelle, als alle mit ihren Trinksprüchen Julia Roberts verarschen).
Richard Gere ist wie immer solide und mit diesem Film mal wieder voll in seinem Element, wobei er diesmal doch zu schleimig ist. Julia Roberts spielt gut.
Zusammenfassend ist die Braut die sich nicht traut eine schwache und vorhersehbare Liebes-Komödie, die von Anfang bis Ende nach Schema F gestrickt ist und lediglich durch ihre Besetzung glänzt.

Details
Ähnliche Filme