Also da hatte ich mir echt mehr versprochen.
Nicht, dass der Trailer irgendwie besonders Lust auf den Film gemacht hatte, aber ich hatte gehofft, der Film gehört zu jenen, die nicht ihre Handvoll gelungenen Gags gleich im Trailer verpulvern.
Falsch gehofft! „Johnny English“ gehört todsicher in diese Kategorie.
Denn während „Bean – Der ultimative Katastrophenfilm“ noch ab und an gute Gags brachte, soll man sich hier über absolut peinliche und unlustige Zoten amüsieren. Schade, schade, aber es scheint wirklich so, als opfert sich Rowan Atkinson immer mehr der kommerziell reizvolleren Filmwelt und entfernt sich dabei vom subversiven Charme seiner früheren Serie „Mr. Bean“.
Die Handlung ist keine 2 Sätze wert, wäre ja nicht so schlimm, wenn die Gags witzig gewesen wären. So wirkt die Geschichte einfach nur platt und überflüssig. Auch kann ich die positiven Meinungen diverser TV-Zeitschriften nicht nachvollziehen, die den Film als gelungene Bond-Persiflage betrachteten. Dann lieber 10-mal „True Lies“. John Malkovich, wirkt total lächerlich und somit fehlbesetzt. Wegen der wenigen halbwegs gelungenen Gags und der geringen Laufzeit gebe ich dieser wenig witzigen Komödie 3,5/10 und möchte noch anmerken, dass ich froh bin, nur 1,60 für die Verleih-VHS und nicht viel mehr Geld für die Kinokarte geopfert habe.
3,5/10!