Review

Ein paar Wissenschaftler basteln sich aus reanimierten Körpern eine kleine Söldner-Einheit zusammen und bieten deren Killer-Dienste gegen Bares an.
Zunächst befolgen die Zombie-Soldaten willenlos jeden Befehl, eines Tages wenden sie sich allerdings gegen ihre Schöpfer und machen ihnen den Garaus.
Der Sohn eines Wissenschaftlers sagt den Zombie-Troopers den Kampf an. Als dieser allerdings auch den Löffel abgibt, wird er ebenfalls als Superzombie wiederbelebt. Jetzt ist das Kräfteverhältnis ausgeglichen…

Gut, es war nicht wirklich viel Budget am Start und es saß zu allem Überfluss auch noch der Macher des Splattertrash-Klassikers „Necro Files“ auf dem Regiestuhl;
aber Mensch Meier: Mit wie w e n i g Liebe, Hirn, Logik, Aussage und Sehenswürdigkeiten man es doch immer schafft, einen ganzen Film zu füllen, verblüfft mich doch immer wieder aufs Neue.
Dieser Schund hier wurde jedenfalls mal mit „The best Action Movie in Years“ beworben und als endsgeiler Splatteractioner angepriesen.
*räusper*… Tja, was soll ich sagen, es gibt hier weder Action, noch Splatter zu bestaunen und ich meine jetzt wirklich gar keinen.
Die einzige Action könnte unter Umständen darin bestehen, das Tape aus dem Recorder zu zerren und gegen die nächstbeste Wand zu pfeffern, wozu es in meinem Fall aber nicht kam, da ich den Streifen nie wachen Auges überstanden habe.
Was gibt’s noch zu sagen:
Die Zombies, das sind Typen in schwarzen Overalls und Sturmmasken, die rumfetzen wie Nachbars Fiffi an Sylvester und damit für ihre Zeit ('95) schon richtig revolutionär waren – die ersten Renn-Zombies kamen meines Wissens ja erst Jahre später mit „28 Days later“ und dem „DotD“-Remake in Mode. Also praktisch ein wahrer Pionier, der Knallkopp hier…

…Ne ne, gewiss nicht. Der gehört in die Tonne und sonst gar nichts. Ein einziges Nichts, der Film.
Tja, und wieder eineinhalb Stunden sinnlos vergeudet. Mittlerweile könnte ich 'nem Doktor in Atomphysik bestimmt schon recht nahe sein…

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