Penny Vanderwood beobachtet auf einer Veranstaltung einen Schachroboter. Dessen Spielweise erinnert sie an die ihres verschollenen Verlobten Robert. Der Entwickler dieses Roboters ist Graf von Saint Germain. Nur über ihn ist die Lösung des Rätsels zu finden.
„Schach dem Roboter“ ist für den heutigen Konsumenten als absehbar und fad zu bezeichnen. Aus diesem Grunde ist es wichtig sich generell auf das Produktionsjahr 1977 zu beziehen. Das Publikum war zu diesem Zeitpunkt vollkommen anders gestrickt und der Film konnte somit eine andere Wirkung ausüben als es heute der Fall ist. „Schach dem Roboter“ demnach abzuwerten wäre nicht nur unfair, sondern falsch.
Michel Subiela geht in seinem Film mit Liebe zum Detail vor, es ihm gelingt seine Story ganz gezielt aufzubauen. Von einer Liebesgesichte über die Jagd nach dem Unbekannten, bis hin zum Lösung. Eine Lösung die, wie bereits oben angesprochen, heute absehbar ist, aber 1977 durchaus für Furore gesorgt haben wird. Der Film kommt sehr unspektakulär daher und wird von seiner Ruhe und Überlegtheit getragen. In der Schlussphase gelingt es Subiela innerhalb eines Kellers durchaus für Atmosphäre und einige schöne Bilder zu sorgen.
Fazit: Ein gemütlicher französischer Film aus den 70er Jahren, der mit TV Optik und Geduld, das Publikum zu unterhalten weiß. Für Mainstreamkonsumenten ist dieser Film allerdings absolut ungeeignet.