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Am vorletzten Tag in der High School checken die besten Freundinnen Molly (Beanie Feldstein) & Amy (Kaitlyn Dever) plötzlich, dass sie vor lauter Strebern so ziemlich alles andere verpasst haben. Was tun? Nun, eine Nacht ist ja noch Zeit, um ihren Fehler zumindest ein klein wenig zu korrigieren & mal so richtig die Sau rauszulassen.

Eine deftige Teenie-Komödie, inszeniert von Olivia Wilde & sowas wie die kleine, jedoch ebenso versaute Schwester von Greg Mottolas Superbad. Feldstein & Dever harmonieren prächtig, von den Nebenfiguren waren mir einige zu (schrill) drüber, dafür rocken andere mit geilen Auftritten, etwa Carrie Fishers Tochter Billie Lourd als lebendiger Running-Gag oder Amys Film-Mama Lisa Kudrow, als sie den Panda-Teddy herzt.

Die trippige Puppen-Nummer ist saukomisch, wie auch der Überfall auf den Taxler mit ihren genialen Haar-Masken. Wildes Regie ist erstaunlich versiert, mit einigen starken Kamerafahrten, der tollen Unterwasserszene oder dem Dolly-Zoom-Shot zu Beginn. Nicht alle Gags zünden & manchmal wird es schon etwas anstrengend, aber insgesamt ist das ein sehr guter Film mit viel Energie, der auch Platz für echte, glaubhaft transportierte Emotionen lässt.

Eines ist mir allerdings ein Rätsel. Wieso meint Amy, die Scherenstellung würde es nicht geben? *grins*

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