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Gerade als Mick Dundee anfängt, sich in New York zu langweilen, wird seine Freundin Sue über ihren Ex-Mann in eine Drogenaffäre verwickelt. Dieser hat ihr Bilder des Drogenbosses Rico zugesandt, die den Ganoven hinter Gitter bringen können. Nun sind die Lateinamerikaner hinter Sue und Mick her. Eine Entführung seiner Geliebten kann Mick in letzter Sekunde verhindern. Aus Sicherheitsgründen zieht sich das Paar dann lieber in den australischen Busch zurück. Als die Ganoven dennoch folgen, spielt Mick in seinem Revier sein Spiel mit den Ausländern und überwältigt sie schließlich nach dem 10-Negerlein-Prinzip.

Crocodile Dundee dürfte einer der erfolgreichsten Exporte von Down Under gewesen sein und Paul Hogan, zumindest eine zeitlang, der angesagteste Homo Australopiticus in den Kinos. Hogans Karriere versandete allerdings schnell wieder, aber immerhin lernte er auf dem Wege seine Filmfrau Linda Kozlowski kennen, die diese Rolle auch im wirklichen Leben wahrnahm.
Im Film leben die beiden jetzt fest in New York, was bei Mick aber langsam Langeweile auslöst. Da er den Clash der Kulturen immer noch nicht richtig verkraftet läuft er immer noch stets reichlich naiv durchs Leben, was aber hier wieder einige köstliche Momente beschert (Dynamitfischen, Schlangebeschwörer oder der schwule Selbstmörder auf dem Hochhaus).
Ein wenig ernster wirds allerdings als der böse kolumbianische Drogenlord Sue entführt. um an Beweismittel zu kommen. Dundee gelingt zwar mit Hilfe einiger Straßenpunks die unblutige Befreiung, aber da die Badguys das nicht wirklich sportlich nehmen gehts dahin zurück wo Mick den dicken Heimvorteil genießt, ins australische Outback.
Logisch das die bösen Jungs da no match für den Outdoor Experten sind und auf amüsante Weise einer nach dem anderen eingkäscht werden. Der Film versteht sich dabei als Actionkomödie mit dem Schwerpunkt auf Komödie, denn hier geht es im Kampf auf Leben und Tod eher spaßig zu und beim ersten Mal ansehen war ich richtig überrrascht das am Ende sogar zwei Leute getötet wurden.
Für eine Fortsetzung gelingt das Unterfangen aber sogar recht gut. Dundee ist immer noch der charmante Rohdiamant und seine Aktionen versprühen den Flair des ersten Teils. Spaßige Aktionen gibt es viele und Langeweile kommt auch nicht auf. Allerdings ist der Australien Part doch deutlich besser ausgefallen. Wer den ersten Teil des Cowboys vom fünften Kontinent mochte kann bedenkenlos zugreifen.
7/10

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