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Wieder macht sich bei Netflix ein unkonventionelles und gewagtes Format bezahlt. Die sarkastische und ruppige Ansammlung von futuristischen Kurzgeschichten namens LOVE, DEATH & ROBOTS ist selbst im schlechtesten Falle zumindest kurz und knackig und noch immer optisch ansprechend. Die wirklich gelungenen Kapitel sind hingegen absolut faszinierend und beweisen eindrucksvoll, wie sehr Computeranimationen, wenn denn genügend Liebe und Sorgfalt in sie investiert werden, echten Aufnahmen inzwischen ähneln. Manchmal muss man mehrmals hingucken, um zu checken, dass das keine realen Darsteller sind, die mit ihrer Mimik arbeiten oder deren Haar im Wind weht. Inhaltlich sind die Geschichten oft simpel gehalten (klar, bei 6 bis 17 Minuten Laufzeit), punkten jedoch mit blutiger Action, phantasievollen Monstern und Robotern und bisweilen mit einem zünftigen finalen Twist/Gag.