Mit "Highlander: Endgame" geht die Saga bereits in die vierte Runde (mir ist allerdings nur die deutsche DVD-Fassung bekannt, auf welcher mein Review beruht). Der Trailer war recht vielversprechend, doch nachdem ich den Film gesehen hatte, wunderte ich mich, dass einige Szenen (und zwar recht gute) des Trailers gar nicht im Film vorkamen. So fehlen zum Beispiel die Verdoppelung des Bösewichts, nachdem er mit dem Schwert halbiert wurde oder wie Selbiger ein auf ihn zurasendes Schwert in der Luft (mit Hilfe magischer Kräfte) stoppt. Sehr schade, denn die Szenen sahen nicht schlecht aus.
Die Story selbst empfand ich als sehr zwiespältig. Die Rückblenden gefielen mir sehr gut, zumal hier eine Verbindung zum ersten Teil hergestellt wurde. Der Soundtrack ist in diesen Szenen ebenfalls hervorragend, wenn die Kamera über die Landschaft fliegt. Die Story in der Gegenwart hingegen gefiel mir nicht sonderlich gut. Was soll das mit dieser Gang? Diese ist viel zu schwach gezeichnet und die Motive der Mitglieder sind nicht zu erkennen (außer ansatzweise die von der Frau). Aber auch der Anführer konnte mich als Oberbösewicht nicht sonderlich überzeugen und ist viel zu blass.
Gelungen sind dafür die Kampfszenen, die durch Martial-Arts-Szenen etwas abwechslungsreicher gestaltet wurden. Auch die Spezialeffekte sind meist sehr gut gelungen. Die beiden Hauptdarsteller geben eine recht gute Leistung ab, Christopher Lambert sieht man allerdings sein Alter deutlich an. Trotz einiger Schwächen ist der vierte Highlanderstreifen recht abwechslungsreich geraten und daher für Fans der Reihe durchaus noch empfehlenswert.
5 Punkte