iHaveCNit: Highlander: Endgame (2000)
Gesehen in der deutschen Fassung (84 Minuten)
2 Jahre nach Ende der Serie und ganze 6 Jahre nach dem 3. Film kam im Jahr 2000 der 4. Film aus dem Highlander-Universum heraus. „Endgame“ vereint wie in der ersten Folge der Serie beide MacLeods – Duncan, gespielt von Adrian Paul und Connor, gespielt von Christopher Lambert. Dabei baut dieser Film auf dem ersten Film, sowie der Serie auf und erzählt die Geschichte weiter. Nachdem die Serie für mich den „Highlander“-Spirit wieder fast in die Richtung des ersten Films gelenkt hat, ist „Endgame“ auch auf diesem Weg und wird für mich als der zweitbeste Film des Universums gelten.
Ein mächtiger Unsterblicher namens Jacob Kell, der eine Verbindung zu Connor MacLeod hat tritt auf den Plan und ist auf dem Pfad, unzähligen Unsterblichen und auch einem Connor MacLeod den Kopf zu nehmen und dabei alle Regeln auf den Kopf zu stellen. Connors Clanbruder Duncan macht sich auf die Suche nach Connor in New York. Dort wird er auch in den Konflikt mit Kell gezogen. Am Ende kann es nur einen geben.
„Endgame“ wird jeden erfreuen, der den ersten Film und die Serie mag. In seiner Kürze von 84 Minuten nimmt dieser Film auf jeden Fall keine Gefangenen und er geht direkt in die Vollen. Er liefert alles, wofür man den ersten Film und auch die Serie mochte. Tolle Flashbacks, die Hintergründe in die Beziehung von Duncan und Connor, von Connor und Kell und auch von Duncan und „Faith“ liefern. Sehr schöne Kampfsequenzen, die nicht nur Schwertkampf, sondern auch unter anderem eine coole Szene mit Hand-To-Hand-Combat zwischen dem erfahrenen Kampfsportler Adrian Paul und der chinesischen Martial-Arts-Legende Donnie Yen. Für Fans der Serie ist mit Gastauftritten von Peter Wingfield als Methos und auch von Jim Byrnes als Joe Dawson gesorgt und auch sowohl Sheila Gishs „Rachel“ und auch Beatie Edneys „Heather“ aus dem ersten Film haben hier Gastauftritte. Das sorgt sowohl für etwas Fan-Service, als auch eine stimmige Atmosphäre, die sowohl die Serie als auch den ersten Film unter einen Hut bekommt. Jacob Kell macht als fast übermächtiger Gegner mit coolem Hintergrund auch eine coole Figur. Und ich habe nicht schlecht gestaunt, als im Vorspann der Name „Edge“ gefallen ist. Der Kanadier Adam Joseph Copeland ist nach Roddy Piper die zweite Wrestling-Legende, die im Highlander-Universum einen Auftritt hat – zwar nicht als Unsterblicher, dafür aber als Bandit, der in einer amüsanten Flashbackszene auf Adrian und Christopher trifft. Wenn man sich mit einer Sache bei Highlander anfreunden muss, sind es die teils etwas antiquierten Spezialeffekte bei den Quickenings, die jeden „Test of Time“ nicht bestehen werden, aber definitiv dazugehören. Auch gab es einen Moment im Film, der mich unweigerlich an den trashigen zweiten Highlander erinnert hat, weil das Setting in einem Refugium mit dem Design doch etwas wie dieser „Zeistquatsch“ rübergekommen ist. Trotz allem ist hier ein rasanter Actionfilm entstanden, der den „Highlander-Spirit“ atmet und Fans des ersten Films und der Serie abholt. Ich gehöre dazu und tendiere nach der Serie und diesem Film auch so langsam dazu, dem ersten Highlander-Film meine Top-Wertung zu geben. Und wie sieht das bei „Endgame“ aus ?
„Highlander: Endgame“ - My First Look – 8/10 Punkte,