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Mit Avengers: Endgame wird die Story um die Infinity Steine, welche einst mit den ersten Iron Man Streifen begann, zum Ende gebracht.

Zugleich bedeutet der Film des Regie Duos Joe sowie Anthony Russo das Ende einiger Comic Helden der ersten Stunde im MCU.

Dabei setzt der Film direkt nach dem schockierenden Ende des direkten Vorgängers Infinity War an.
So bedeutete der verhängnisvolle Finger Schnipser von Thanos das Ende der Hälfte aller Lebenwesen im Universum.
So sind von den Avengers unter anderem nur noch Tony sowie Nebula übrig, welche im Schiff der Guardians scheinbar hoffnungslos im Weltall unterwegs sind.
Gerade noch rechtzeitig bevor die Energiereserven dem Ende entgegen gehen, taucht Captain Marvel auf, um die zwei zumindestens auf die Erde zurück zu bringen.
Dort erwarten im Hauptquartier der Avengers Pepper, Steve, Rhodey, Natasha, Thor, Rocket sowie Bruce die drei.
Nachdem sich Tony, aufgrund von Meinungsdifferenzen, von der restlichen Gruppe absetzt, entschließen sich die verbliebenen Avengers und ihre Verbündeten Thanos aufzuspüren und mit den Infinity-Steinen seine Tat wieder rückgängig zu machen.
Dies gelingt, doch wie sich zeigt hat dieser die Steine zerstört.
Nach einem Sprung von fünf Jahren in der die Menschheit extrem zu kämpfen hat und die Leute teils unterschiedlich mit der Situation fertig werden bzw umgehen taucht allerdings Ant - Man auf, welcher durch einen glücklichen Zufall aus dem Quantenraum befreit wurde.
Damit scheint tatsächlich eine Möglichkeit aufzutauchen per Zeitreise das Geschehenen wieder rückgängig zu machen.
Ein komplizierter Trip beginnt der die Truppe über verschiedene Zeitebenen zur finalen Schlacht führt....

Wie schon der Vorgänger ist auch Endgame eine gigantische Zerstörungsorgie, welche vor allen in der finalen Schlacht mit hervorragende getricksten Action - Sequenzen überzeugt.
So kann der 22te Film im MCU aber auch davor überzeugen und kommt teilweise als Heist-Movie daher.
Zudem wird viel Fan - Service geliefert in Form von Anspielungen sowie mal mehr mal weniger offensichtlichen Gast Auftritten.
Vor allem das Finale kann hier besonders punkten da spätestens beim vereinten Auftritt sämtlicher Helden, welche aus den bisherigen Filmen im MCU bekannt sind, jeden Fan nur ein seeliges Lächeln auf dem Gesicht stehen dürfte.

Anfangs schlägt das große ( vorläufige ) Finale dabei überraschend düstere Töne an, um dann zum Ende auch nicht davor zurück zu schrecken einige verdiente Helden in den Ruhestand zu schicken.

Besetzungstechnisch ist das ganze zudem regelrecht atemberaubend, wobei Infinity War als auch Endgame im Ganzen gesehen einen erfreulichen homogenen Eindruck hinterlässt und jeder Figur die nötige Screentime zugesteht.

So muss man Endgame lediglich ankreiden das es an manchen Stellen nicht immer mit der Logik hinhaut sowie der Anfang eine Spur zu düster daherkommt.
Auch wirkt die Entwicklung einiger Figuren nicht nachvollziehbar.
Dennoch für fette 8 Punkte, wie schon beim direkten Vorgänger, reicht es locker. 

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