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Der englische Titel lässt auf einen wesentlichen härteren Film schließen als man letztlich zu sehen kriegt. Das ist nämlich nur eine Frauenknastgeschichte auf dem biederen Sex- und Gewaltlevel eines TV-Dramas. Das Missverständnis, dass zur Gefangennahme und Verurteilung der Protagonistin führt, ist dabei sogar noch interessanter als alles, was sich darauf im Gefängnis ereignet. Gerne hätte ich eine bessere Bewertung vergeben, denn die Hauptdarstellerin macht ihre Sache gar nicht so schlecht und einige der anderen Insassinnen sind nicht einmal unsympathisch, doch unterm Strich ereignet sich einfach viel zu wenig. Man langweilt sich beim Zuschauen genauso wie die Hauptfigur in ihrer Zelle. Fahrt nimmt die ganze Angelegenheit erst im geisterbahnartigen und sehr unsinnigen letzten Viertel auf, als der Part mit der Gehirnwäsche ins Spiel kommt.