Dieser recht billige Streifen um ein streberhaftes Muttersöhnchen, dass nach einigen Telefongesprächen mit dem Leibhaftigen persönlich (über so eine okkultischtische Horoskop-Hotline) zum Dämon mutiert und sich grausam an seinen groben Mitschüler und ihn verschmähenden Mädels rächt, ist neben einigen Episoden der "Nightmare on Elm Street"-TV-Serie der bisher einzigste Ausflug von Robert Englund ins Regiefach . Leider misslingt es dem allseits beliebten Onkel Freddy hier gründlich, eine "Nightmare"-ähnliche Mischung aus Horror und Humor abzuliefern. Zu groß die über weite Strecken auftretende Ähnlichkeit mit Teenie-Highschool-Klamotten; die nicht eben überzeugenden Darsteller und die grenzenlos klischehaften Charaktere geben der Ernsthaftigkeit dann den Rest. Obwohl die meisten Szenen bei Nacht spielen, kommt auch keine düstere Atmossphäre geschweige denn Spannung auf . Die paar vereinzelten Bluteinlagen letztlich reißen ebenfalls nix raus, zumal in der gängigen Kabel1-Fassung geschnitten. So lässt sich "976-Evil" leider nur als peinlicher Ausrutscher Englunds abstempeln.